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HIMMELKRON - BAYREUTH - ST. GEORGEN -

Enge Beziehungen zwischen zwei Fürstensitzen

1699 Markgraf Christian Ernst, Vater von Erbprinz Georg Wilhelm, lässt in Himmelkron ein Schloss (rechts)
        an den alten Klostertrakt anbauen, speziell für seinen Sohn. Als Architekt wird Antonio della Porta bestellt.

         

1701 Nachdem vor eineinhalb Jahren der damals 21jährige Prinz sich mit So­phie von Sachsen- Weißenburg
        vermählt hat, verliert er die Lust an Himmelkron. Er lässt sich von Antonio della Porta am Brandenburger
        Weiher bei Bayreuth ein Schloss errichten. Der Himmelkroner Bau bleibt im Rohbau stehen.

 


1705 Zum Bau der Ordenskirehe in der neu gegründeten Stadt St. Georgen werden dieselben Bauleute
        beigezogen wie für die Umgestaltung der Himmelkroner Stiftskirche: die Zimmerer Friedelmüller und Feulner,
        der Stuckator Quadri, der Maler Schreyer.
       
 

1712 Mit der Übernahme der Regierung nach dem Tod seines Vaters interessiert sich Georg Wilhelm wieder
        für Himmelkron: Der Prinzenbau mit dem Roten-Adler-Saal wird fertig gestellt. Wie für das später erbaute Schloss
        mit dem Ordenssaal in St. Georgen arbeiten darin der Stuckator Cadenazzi und der Maler Schreyer.
        Sein Porträt (rechts) lässt er an die Kaminwand in einem seiner Zimmer fertigen. Freilichttheater werden in der
        Lindenallee, die sein Vater anlegen ließ, aufgeführt.
       

 

1719 Himmelkron eignet sich bestens nur die Jagden - das Schlösschen Falkenhaube wird in der Nähe gebaut

        und für rauschende, ausgelassene Feste. Der Fürst hält sich im Frühjahr meist in St. Georgen,

        im Herbst auf der Eremitage und in der mittleren Sommerzeit in Himmelkron auf. Der wahrscheinlich schon vorher

        vorhandene Reitweg von St. Georgen nach Himmelkron wird wieder öfter benützt.

       

 

  1724 Die Tochter Christiane Sophie Wilhelmine wird wegen der unerwünschten Geburt von Zwillingen verbannt.
          Sie lässt ihr
Petschaft in der Wand ihres Schlosszimmers in Himmelkron " einmauern. 1977 kommt es wieder

          zum Vorschein und befindet sich im Stiftskirchenmuseum

  1726 - 1735 Unter dem Markgrafen Georg Friedrich Karl spielt Himmelkron eine große Rolle. Der Fürst schätzt
          den Landsitz besonders. Er richtet kurz vor der Niederkunft seiner Schwiegertochter Wilhelmine zwischen Bayreuth
          und Himmelkron eine Kanonenpost ein, die aber nicht funktioniert.

  1734 Wilhelmine vereinbart mit ihrem Bruder Fritz (späterem Friedrich dem Großen) ein heimliches Treffen in Himmelkron;
          aber Friedrich findet nicht dorthin, so trifft: man sich im Weiherhaus am Brandenburger See.

 

  1735 Markgraf Georg Friedrich Karl verfügt vor seinem Tod, in der Himmelkroner Ritterkapelle eine Fürsten
          gruft eingerichtet zu erhalten. Sein Marmorsarg wird im Zuchthaus von St. Georgen hergestellt (unten rechts),
          ebenso der weitere Sarg mit den Gebeinen des Bruders, Prinz Wolfgang Albrecht, der 1742 in die Fürstengruft überführt wird

        

  1743 Von Wilhelmine wissen wir aus ihren Memoiren und . Briefen an ihren Bruder Friedrich, dass sie sich gerne in
          Himmelkron aufhält, dort mit Vorliebe komponiert und dichtet, die Baille-Maille-Allee (Bild links) besonders schätzt.
          Die mittlerweile rehabilitierte Prinzessin Christiane Sophie Wilhelmine trifft sich in Himmelkron mit dem regierenden
          Markgräfin Friedrich.

 

  1769 Auch der letzte Markgraf von Brandenburg-Bayreuth, Friedrich Christian, wird nach seinem Tod nach Himmelkron
          in die Fürstengruft gebracht (Sarg unten links), obwohl er sich in seiner Heimat Weferlingen ein prachtvolles Mausoleum
          errichten ließ

        

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